„Durch den Aufklang eines Bildes werden Echos in der fernen Vergangenheit geweckt, und es ist kaum abzusehen, bis zu welcher Tiefe diese Echos hinabreichen, ehe sie verhallen. In seiner Neuheit, in seiner Aktivität, besitzt das dichterische Bild ein eigenes Wesen, eine eigene Dynamik. Es beruht auf einer direkten Ontologie. An dieser Ontologie wollen wir arbeiten“
Institut EchoRaum Arts
Gaston Bachelard: Poetik des Raumes

Aktuell

corpus

Kurzfilm von Peer de Smit und Christoph Jäger Glasfassadenkomplexe ragen obszön in den Himmel. Gebäudeblöcke protzen mit einer Ästhetik, in der Menschen nicht vorgesehen sind. Die Abfertigungsräume der Krankenhäuser betritt man standardmäßig durch Drehtüren. Daneben die Zonen des Zerfalls und der Verwahrlosung. Ein Haus hebt ab und segelt mit durchbrechendem Boden über Äcker und Felder ins Ungewisse. Wer die Welt nicht mehr ertragen kann, schnürt seinen Schädel ein. Die Vögel, die bald durch die Spiegelräume von Fensterscheiben, bald durch den Realhimmel fliegen sind wie ein Zeichen aus einer Welt, die es nicht mehr gibt. In ihrem Film corpus spüren Christoph Jäger und Peer de Smit dem Verhältnis von menschlichem Körper und Gebäudekörpern in einer Großstadt nach. Sie erkunden Körper als Häuser, von denen fragwürdig geworden ist, wer sie bewohnt und ob sie menschlichem Leben und Fühlen überhaupt noch Raum geben. Filmische Bilder, Performance, poetische Texte und Musik schaffen das Bild einer Dystopie, die schon Gegenwart geworden ist. Der knapp halbstündige Film ist im Kontext diverser Projekte zur Gestischen Forschung entstanden. Einen Link verschicken wir gerne auf Anfrage. Hier der Trailer:
EchoRaum für Paul Celan Mit Tanzperformance, Film und einführendem Vortrag nähert sich das Ensemble EchoRaum Arts Gedichten von Paul Celan an. Dessen Texte gelten als schwer verständlich. Dennoch können sie mit einer Unmittelbarkeit berühren, die ohnegleichen ist. Die Beiträge zu dieser Veranstaltung geben ein Echo aus der Begegnung mit Gedichten, in denen Ferne und Nähe, Fremdheit und Vertrautheit, Verstörung und Gefasstheit zusammenfinden. Zeugnisse eines Autors, der „mit seinem Dasein zur Sprache geht“, um an ihren Worten, Bruchstellen und Rändern Welt neu erfahrbar zu machen.

Globale Bremen 2021

Institut français, Sa. 30.10.

EchoGraffitosTanzPerformance

zu EchoGraffitos von Rée de Smit und Musik von Peer de Smit mit Olga Bauer, Sophia Lebeck, Svea Krull und Rée de Smit Termin: Samstag, 4. September, 17:15 Ort: Marktplatz Bremen, Bühne

Aktuell

Dancing in the Streets Bremen 2021
EchoRaum Arts Ensemble u. Institut:
www.echoraum-arts.com
Programm und Anmeldung:
https://www.of-curious-nature.de/tanzvermittlung/dancing-in-the-streets/
©Rée de Smit ©Claudia Höhl ©Claudia Höhl ©Claudia Höhl
EchoGraffitos fangen unterschiedlichste Bewegungen ein: Bewegungen aus Tanz, Musik, und Theater, Atmosphärisches aus den Szenerien des alltäglichen Lebens, Bewegungen von Menschen auf der Straße, in einem Lokal, aber auch in der Natur, Bewegungen von Wasser, Wind und Wolken oder aber Bewegungen, die in Bildern und Skulpturen zur Ruhe kamen, Was die Schnellzeichnungen solcherart choreografisch festhalten, kann wie eine Tanznotation gelesen und wieder performativ umgesetzt werden. Eine Tanzperformance gestaltet sich auf diese Weise in fortgesetzten wechselseitigen Echos zwischen den entstehenden Zeichnungen und dem Tanz.
Termin: 13.06.2021 Ort: HKS, Ottersberg
17:00 Begrüßung und Einführung: Phanie Bluteau, Libuse Cerna Vortrag/Einführung zu Paul Celan Fremdes Sprechen – sprechende Fremde: Peer de Smit Einführender Vortrag zu Paul Celan 18:15 „Kommst du schwimmendes Licht?“ Choreografie : Rée de Smit Tanzperformance EchoRaum Arts Ensemble: Olga Bauer, Svea Krull, Sophia Lebeck, Rée de Smit Musik : Peer de Smit 19 :15 Zersplitterndes Licht - Éclat de lumière Kurzfilm : Sophia Lebeck und EchoRaum Arts Ensemble: Olga Bauer, Svea Krull, Sophia Lebeck, Rée de Smit, Ramón de Smit Musik: Peer de Smit
Gerhard-Marcks-Haus Bremen (Im Portikus), Ab So. 07.11.
gt. Kurzfilme und EchoGraffitos
Gerhard-Marcks-Haus Bremen, Fr. 12.11.
18:30 Einführung: Arie Hartog, Peer de Smit
19:00 Tanzperformance: Kommst du, schwimmendes Licht? Rée de Smit & Ensemble
Gerhard-Marcks-Haus Bremen (Im Portikus), So. 07.11. ff
©Claudia Höhl ©Claudia Höhl ©Claudia Höhl ©Claudia Höhl ©Claudia Höhl ©Claudia Höhl ©Claudia Höhl ©Claudia Höhl „Kommst du schwimmendes Licht?“ ©Claudia Höhl ©Claudia Höhl ©Claudia Höhl ©Claudia Höhl
Institut français, Sa. 30.10.
„Kommst du schwimmendes Licht?“
„Durch den Aufklang eines Bildes werden Echos in der fernen Vergangenheit geweckt, und es ist kaum abzusehen, bis zu welcher Tiefe diese Echos hinabreichen, ehe sie verhallen. In seiner Neuheit, in seiner Aktivität, besitzt das dichterische Bild ein eigenes Wesen, eine eigene Dynamik. Es beruht auf einer direkten Ontologie. An dieser Ontologie wollen wir arbeiten“
EchoRaum Institut
Gaston Bachelard: Poetik des Raumes

Aktuell

Mitschnitt 13.06.2021

corpus

Kurzfilm von Peer de Smit und Christoph Jäger Glasfassadenkomplexe ragen obszön in den Himmel. Gebäudeblöcke protzen mit einer Ästhetik, in der Menschen nicht vorgesehen sind. Die Abfertigungsräume der Krankenhäuser betritt man standardmäßig durch Drehtüren. Daneben die Zonen des Zerfalls und der Verwahrlosung. Ein Haus hebt ab und segelt mit durchbrechendem Boden über Äcker und Felder ins Ungewisse. Wer die Welt nicht mehr ertragen kann, schnürt seinen Schädel ein. Die Vögel, die bald durch die Spiegelräume von Fensterscheiben, bald durch den Realhimmel fliegen sind wie ein Zeichen aus einer Welt, die es nicht mehr gibt. In ihrem Film corpus spüren Christoph Jäger und Peer de Smit dem Verhältnis von menschlichem Körper und Gebäudekörpern in einer Großstadt nach. Sie erkunden Körper als Häuser, von denen fragwürdig geworden ist, wer sie bewohnt und ob sie menschlichem Leben und Fühlen überhaupt noch Raum geben. Filmische Bilder, Performance, poetische Texte und Musik schaffen das Bild einer Dystopie, die schon Gegenwart geworden ist. Der knapp halbstündige Film ist im Kontext diverser Projekte zur Gestischen Forschung entstanden. Einen Link verschicken wir gerne auf Anfrage. Hier der Trailer:

EchoGrafittos TanzPerformance

mit Olga Bauer, Sophia Lebeck, Svea Krull und Rée de Smit zu EchoGraffitos von Rée de Smit und Musik von Peer de Smit EchoGraffitos fangen unterschiedlichste Bewegungen ein: Bewegungen aus Tanz, Musik, und Theater, Atmosphärisches aus den Szenerien des alltäglichen Lebens, Bewegungen von Menschen auf der Straße, in einem Lokal, aber auch in der Natur, Bewegungen von Wasser, Wind und Wolken oder aber Bewegungen, die in Bildern und Skulpturen zur Ruhe kamen, Was die Schnellzeichnungen solcherart choreografisch festhalten, kann wie eine Tanznotation gelesen und wieder performativ umgesetzt werden. Eine Tanzperformance gestaltet sich auf diese Weise in fortgesetzten wechselseitigen Echos zwischen den entstehenden Zeichnungen und dem Tanz. Termin: 4. Sept. 2021, 17:30 Uhr Ort: Bremen, Marktplatz, Bühne „Dancing in the streets“
EchoRaum für Paul Celan Mit Tanzperformance, Film und einführendem Vortrag nähert sich das Ensemble EchoRaum Arts Gedichten von Paul Celan an. Dessen Texte gelten als schwer verständlich. Dennoch können sie mit einer Unmittelbarkeit berühren, die ohnegleichen ist. Die Beiträge zu dieser Veranstaltung geben ein Echo aus der Begegnung mit Gedichten, in denen Ferne und Nähe, Fremdheit und Vertrautheit, Verstörung und Gefasstheit zusammenfinden. Zeugnisse eines Autors, der „mit seinem Dasein zur Sprache geht“, um an ihren Worten, Bruchstellen und Rändern Welt neu erfahrbar zu machen.

Globale Bremen 2021

Institut français, Sa. 30.10.
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